Archiv für März 2010

Homepage umgezogen!

Die Hompage vom selbstverwaltetem Jugendhaus Erlangen ist umgezogen.
In Zukunft sind wir unter www.jugendhaus-erlangen.de zu erreichen.
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Thementage zu Asyl, Flucht und Migration

Thementage zu Asyl, Flucht und Migration von der Flüchtlingsunterstützung Erlangen

Thementage zu Asyl, Flucht und Migration

Was? Flunterl veranstaltet inhaltliche Thementage zu Asyl, Flucht und Migration.
Wir wollen auf die verschiedenen Themen und Inhalte aufmerksam machen, sie mit euch diskutieren und für Problematiken Bewusstsein schaffen.
So wird es eine Ausstellung zum Thema Flucht geben, Infos und Radiobeiträge zu Frontex, Vorträge, Diskussionsanregungen, Filmen etc.
Falls ihr Themen habt, die euch besonders interessieren, könnt ihr sie uns gerne vorab mitteilen oder auch währenddessen einbringen.
Auch wollen wir durch die Thementage Vernetzungsmöglichkeiten geben und es sollen Ideen zu weiteren Projekten entstehen.

Wann? Freitag, 26. und Samstag, 27. März 2010. Beginn ist am Freitag um 15 Uhr, am Samstag um 10 Uhr morgens.

Wer? Flunterl – Flüchtlingsunterstützung Erlangen – ist eine Gruppe aus Erlangen, die sich mit Flüchtlingsarbeit beschäftigt. Dies tun wir durch Kommunikation auf verschiedene Weise mit den Flüchtlingen in Erlangen, z.B. Deutschkursen, Ausflügen und Öffentlichkeitsarbeit wie beispielsweise Straßentheater.

Wo? Die Thementage finden im selbstverwalteten Jugendhaus Erlangen statt.

Programm:
Freitag, 26.03.
15:00 Vorstellung der Gruppe Flunterl und Sammeln von Diskussionsanregungen
17:00 Vortrag: „Learning to be white“ von Aretha S. Schwarzbach-Apithy
abends: ggf. Diskussionen und gemütliches Beisammensein

Samstag, 27.03.
10:00 Frühstück
11:00 Vortrag: „Die Integrationsschere oder wie das Recht die Integration von Einwanderern und Flüchtlingen behindert“ von Volker Maria Hügel (PRO ASYL)
13:30 Mittagessen
14:30 Film „36. Breitengrad“ mit anschließender Diskussion
16:00 Offene Workshops/Diskussionen zu Themen wie Hungerstreik, Migrationskontrolle, alltäglicher Rassismus usw.
18:30 Filmausschnitte aus „I broke my future“ mit Vortrag dazu
19:30 Pause
20:30 Vernetzung, Planung von Kampagnen und Aktionen, Resümee der Thementage
22:00 Party mit Kampfansage (red tunes against white noise)

Über den Vortrag von Aretha S. Schwarzbach-Apithy:
Learning to be white (Thandeka)

Die Hauptthese von Aretha S. Schwarzbach-Apithy ist, dass es einen grundlegenden Zusammenhang zwischen dem Umgang Weißer Menschen gegenüber Schwarzer Menschen und dem Umgang Weißer Menschen untereinander gibt.
Aretha geht davon aus, dass Okkupationsdenken und Koloniale Verhaltensweisen eine lange Tradition im westlichen
Vorstellungsvermögen und im gesellschaftlichen Handeln haben – sie sind zum NORMALEN HABITUS geworden.
Weiße Menschen wenden analoge Umgangsformen und Richtlinien für sich selbst an und sind folglich – wenn sie sich nicht darüber bewusst werden kaum befähigt, real existierende Kolonialismus-Strukturen („hier wie dort“) zu erkennen, zu benennen, zu analysieren (z.B. innerhalb der EZ) geschweige denn, ihnen sinnvoll entgegen zutreten.
Bezeichnenderweise können nach dieser These westliche Erziehungs- und auch Bildungsprozesse als eine Sozialisierung zum WeißSein benannt werden, der durchgängige Infantilisierung immanent ist.

weitere Infos

Thementage zu Asyl, Flucht und Migration von der Flüchtlingsunterstützung Erlangen